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Prof. Dr. Barbara Kleine-Kalmer lehrt und forscht als Professorin für BWL in der Ernährungswirtschaft an der Hochschule Bremerhaven. Dabei legt sie einen Fokus auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis.

Aus der Praxis in eine HAW-Professur

24. Juli 2025
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Ein Beitrag der Hochschule Bremerhaven

Professorin zu werden war für sie kein fester Karriere­plan, sondern das Ergebnis ihres Interesses an der fachlichen und persönlichen Weiter­entwicklung junger Menschen. Inzwischen lehrt Dr. Barbara Kleine-Kalmer als Professorin für BWL in der Ernährungs­wirtschaft an der Hochschule Bremerhaven. Ihre umfassende Berufs­erfahrung bringt sie in Lehre und Forschung ein. Dabei ist ihr der Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis sehr wichtig.

Der Lebenslauf von Prof. Dr. Barbara Kleine-Kalmer ist ein gutes Beispiel für den Weg zu einer Hoch­schul­professur. Nach ihrem Studium arbeitete sie viele Jahre in verschiedenen Unternehmen der Lebens­mittel­branche, promovierte während­dessen und sammelte Erfahrungen als Lehrende. Als sich die Chance bot, sich als Professorin an der Hochschule Bremerhaven zu bewerben, ergriff sie diese. „Bremerhaven ist als Standort für die ‚Food­forschung‘ sehr interessant. Im Land Bremen hat sich in diesem Bereich ein richtiges Expert:innen­cluster entwickelt“, erklärt sie. 2022 wurde sie berufen und bereits zwei Jahre später für ihre innovative Lehre mit dem Teaching Award der Hochschule und des Förder­vereins ausgezeichnet. Ihre Lehr­methoden sind auf Dialog, Inter­aktivität, Diskussion auf Augen­höhe, Reflexion und Praxis­transfer ausgerichtet. Das ermöglicht den Studierenden, sich wissenschaftliche Konzepte und Theorien selbst zu erschließen, diese auf­zu­bereiten und ihre Präsentations­fähigkeit zu verbessern. Ergänzt wird dies durch die Über­tragung auf reale Praxis­fälle.

Auch bei ihrer Forschung ist ihr der Anwendungs­bezug wichtig. So entstand die Idee, gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Birte Kemmerling das Marketing hoch zwei Institut zu gründen, damit das Marketingwissen der Hochschule zu bündeln und einen Mehrwert für regionale Partner:innen zu schaffen. Grundlage ist der Wissens­transfer aus der Hochschule in die Wirtschaft und anders­herum. Auch Studierende werden in die Projekte eingebunden. Davon profitieren beide Seiten. „Für Studierende ist es interessanter zu lernen, wenn es direkten Praxis­bezug gibt. Außerdem können sie Kontakte zu Unternehmen knüpfen. Unternehmen lernen die Studierenden als potenzielle zukünftige Mitarbeitende kennen und profitieren von frischem Input“, sagt sie.

Wie war Ihr beruflicher Werdegang?
Ich habe nach dem Studium zunächst bei Dr. Oetker gearbeitet. Erst später entstand das Interesse, im Rahmen einer Promotion ein Forschungs­thema zu vertiefen. Anschließend war ich in verschiedenen Führungs­positionen bei ABInBev tätig. Mit wurde bewusst, dass es mir besondere Freude bereitet, Menschen bei ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Die Aus­schreibung der Hoch­schule Bremerhaven kam daher genau zum richtigen Zeit­punkt.

© Cosima Hanebeck

Was gefällt Ihnen an der Hochschule Bremerhaven?
An der Hochschule stehen die Menschen im Mittelpunkt. Die Zusammen­arbeit im Kollegium und mit den Studierenden fühlt sich familiär an. Durch die moderaten Gruppen­größen hat man die Möglichkeit, den Studierenden Einzel­feed­backs zu geben und sie individuell zu coachen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist an der Hochschule ein wichtiges Thema. Meine Funktion als dezentrale Frauen­beauftragte ermöglicht es mir, daran mit­zu­arbeiten die Strukturen noch familien­freundlicher zu machen.

Kontakt

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