ZEIT für X
Andreas Schleicher, OECD-Direktor für Bildung und Kompetenzen

„Mr Pisa“ benennt fünf Pain-Points unseres Schul­systems

01. April 2022

Andreas Schleicher, OECD-Direktor für Bildung und Kompetenzen, findet klare Worte, wenn es um die Schwach­stellen geht. Aber welche Ideen hat er für die Schule der Zukunft?

von Sally Wilkens, Studio ZX

Mehr Freiraum, mehr Lernerfolg? Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Diese Fragen diskutierte Jeannette Otto, Redakteurin Chancen bei DIE ZEIT, mit ihren Gäst:innen bei der ZEIT für Bildung-Themenwoche 2020 – etwa mit der Schul­leiterin Maike Schubert von der Winterhuder Reform­schule in Hamburg. Otto sprach außerdem mit Professor Dr. Felicitas Thiel, Arbeitsbereich Schul­pädagogik/Schul­entwicklungs­forschung an der Freien Universität Berlin, und mit Professor Dr. Andreas Schleicher, Direktor für Bildung und Kompetenzen bei der OECD.

Schleicher ist als „Mr Pisa“ bekannt und wird dafür geschätzt, klare Worte zu finden. Bei der ZEIT für Bildung-Themenwoche übte er viel Kritik am deutschen Schul­system. Er sagt: „Schulen waren immer gut darin, Roboter zweiter Klasse zu bilden. Menschen, die wieder­geben, was wir ihnen erzählen.“ In der digitalisierten Welt reiche das nicht mehr aus, so Schleicher. Provokant fragt er: „Ist das Abschneiden in der Fußball­bundes­liga wichtiger als das Abschneiden bei Pisa?“

Für ZEIT für Bildung benennt „Mr Pisa“ fünf Pain-Points unseres Schulsystems:

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