ZEIT für X
Plenum bei "Lass mal reden"

Hört die Politik der jungen Generation genug zu, Frau Paus?

18. November 2022

Viele junge Menschen fühlen sich inmitten der zahlreichen Krisen nicht gehört. Beim ZEIT für Demokratie-Event „Lass mal reden“ in Berlin konnten sie Bundes­familien­ministerin Lisa Paus sagen, was sie gerade bewegt.

von Michelle Maier, Studio ZX

Pandemie, Inflation, Klimawandel – diese Krisen betreffen uns alle. Doch gerade junge Menschen bekommen sie besonders zu spüren, sei es in der Gegenwart oder der Zukunft. Denn sie müssen mit den Auswirkungen leben, die die Entscheidungen der älteren Generationen hervor­gebracht haben. In den letzten Jahren beklagten sich viele junge Menschen darüber, dass die Politik ihnen nicht ausreichend zuhört. Bundes­familie­nministerin Lisa Paus rief zum Austausch auf und stellte sich beim Event „Lass mal reden“ von ZEIT für Demokratie am 16. November den Fragen der jungen Generation.

Gemeinsam mit dem Jungunternehmer Charles Bahr und der Entertainerin Parshad Esmaeili diskutierte sie über die Belange junger Menschen. Unter der Moderation von Dilan Gropengiesser, stell­vertretende Ressort­leiterin Video bei ZEIT ONLINE, ging es um wichtige Themen – von rassistischer Diskriminierung an Schulen bis hin zur BAföG-Reform.

„Der Frust ist berechtigt“

Während des Gespräches waren sich Paus, Bahr und Esmaeili insbesondere in einem Punkt einig: Die jüngere Generation wurde in den letzten Jahren zu wenig gehört. Vor diesem Hinter­grund tauschten sie sich darüber aus, wie jüngere Menschen besser in die Politik eingebunden werden können. Laut Parshad Esmaeili sind es vor allem langwierige politische Prozesse, die es vielen Menschen erschwert, die Politik mit­zu­verfolgen. Familien­ministerin Lisa Paus appellierte, sich davon nicht entmutigen zu lassen – die Demokratie sei in Gefahr, weshalb es aktuell besonders wichtig sei, sich über Wahlen hinaus politisch zu beteiligen. Auch weitere Belange, die die jungen Menschen in Deutschland beschäftigen, wie etwa der Klimawandel, Armut und der Gender-Pay-Gap wurden im Austausch angesprochen.

Die vollständige Diskussion über die Sorgen und Wünsche der jungen Generation finden Sie hier:

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