ZEIT für X
Bagger beim Kohleabbau

Wie treiben wir die Energie­wende richtig voran?

01. April 2022

Energieexperte Stefan Schurig begreift die deutsche Abkehr von Kohle trotz Heraus­forderungen durch den gegen­wärtigen Angriff auf die Ukraine als Chance für alle.

Das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis 2030 aus der Kohle aus­zu­steigen, sorgt immer wieder für Zünd­stoff. Insbesondere vor dem Hinter­grund, dass unsere Abhängigkeit von fossilen Energie­lieferanten, etwa aus Russland, möglicher­weise noch weiter steigen könnte, fragen sich sowohl Wirtschafts­vertreter:innen und Politiker:innen als auch ganz normale Bürger:innen, wie jetzt die Weichen für eine echte Energie­wende gestellt werden können.

Energieexperte Stefan Schurig beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit diesem Thema. Er ist optimistisch, dass die Welt­gemeinschaft in gemeinsamer Anstrengung das anvisierte Ziel von nicht mehr als 1,5 Grad Erd­erwärmung erreichen kann. Im Gespräch mit Kristina Kara erklärt er im Podcast ZEIT für Klima, welche energie­politischen Strukturen jetzt nötig sind, wie er die Vermutungen rund um eine Renaissance der Atomkraft einschätzt und wie wichtig die inter­nationale Zusammen­arbeit insbesondere im Bereich der Energie­erzeugung ist. Er stellt außerdem dar, was Deutschland seiner Meinung nach braucht, um hier schnell voran­zu­kommen: eine Handwerks­initiative für erneuer­bare Energie sowie mehr Investitionen in Energie­effizienz.

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Stefan Schurig
© F20

Stefan Schurig ist General­sekretär der inter­nationalen Stiftungs­platt­form F20, einem Forum von über 70 Stiftungen über­wiegend aus den G20-Ländern, die sich für die Umsetzung der UN-Nach­haltigkeits­ziele und des Pariser Klima­abkommens einsetzen. Bis 2017 war der Diplom-Ingenieur Mitglied des Vorstands der Stiftung World Future Council (WFC) und gründete den Global Renewables Congress (GRC). Zuvor fungierte er als langjähriger Sprecher von Greenpeace.