ZEIT für X
Robert Habeck im Interview

Energieversorgung: Raus aus der Abhängigkeit

04. November 2022

Wie kann Deutschland in seiner Energieversorgung souverän werden, und warum ist das so wichtig? Beim Deutschen Wirtschaftsforum bezieht Bundesminister Robert Habeck Stellung. ZEIT für Demokratie war dabei.

von Anna-Lena Limpert, Studio ZX

Vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat Deutschland einen Großteil seines Energiebedarfs über Importe aus Russland gedeckt. Eine starke Abhängigkeit, besonders beim Gas, die sich nun rächt. Und zwar für Privathaushalte genauso wie für Unternehmen. Deutschland solle in Sachen Energieversorgung deshalb in Zukunft souverän werden und sich nicht abhängig machen von nur einem Lieferanten, erklärt Robert Habeck beim Deutschen Wirtschaftsforum am 3. November 2022 in Frankfurt. Mit Blick auf die gewünschte Energiesouveränität ist der Plan des Wirtschaftsministers deshalb, die künftigen Handelsbeziehungen breiter aufzustellen und die Diversifizierung der Energiequellen und -partner voranzutreiben. Besonders Europa spiele dabei eine zentrale Rolle: „Wenn man ehrlich ist, ist für so ein Projekt wie die Transformation der Energiesysteme ein Kontinent die richtige Dimension“, erklärt Habeck. Denn je größer dieses Netz an Partnern sei, desto mehr könne man sich gegenseitig helfen.

Aber wie kann eine solche Energiesouveränität und -sicherheit gewährleistet werden, die gleichzeitig das Klima schützt? Welche Maßnahmen müssen folglich für den Ausbau erneuerbarer Energien getroffen werden, und kann dieser im benötigten Maße stattfinden? Und setzen wir die Sicherheit unserer Energieversorgung mit dem Ausstieg aus der Atomenergie nicht doch aufs Spiel? Antworten auf diese Fragen lieferte Robert Habeck live zugeschaltet in die Frankfurter Paulskirche. Den Mitschnitt des Panels sehen Sie hier:

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