ZEIT für X
Code der auf das Gesicht einer Frau projiziert wird

Gerechte Digitalisierung braucht Diversität

01. April 2022

Algorithmen sind nur so gut wie die Menschen, die sie mit Informationen gefüttert haben. Ein Grund, weshalb Diversity im Digitalbereich so wichtig ist.

von Nataša Ivaković, Studio ZX

Wer divers tickt, ist wettbewerbsfähiger: Das gilt auch für die Digitalisierung in Wirtschaft und Wissenschaft. Ob die Digitalisierung selbst vielfältig genug ist, diskutierten Expert:innen bei der ZEIT für Forschung-Themenwoche vom 14. bis 18. September 2020. Wie kann man Algorithmen so trainieren, dass sie nicht diskriminieren? Wie können in der digitalisierten Welt diverse Meinungen und Haltungen stärker berücksichtigt werden, damit die gesellschaftliche Ungleichheit nicht weiter befördert wird? Zur Sprache kam auch die Herausforderung, wer dem Algorithmus überhaupt Ethik beibringt.

An der Diskussionsrunde, moderiert von Manuel J. Hartung, Ressortleiter WISSEN der ZEIT und Herausgeber von ZEIT CAMPUS, nahmen teil: Ayad Al-Ani, Professor für Changemanagement und Consulting und assoziiertes Mitglied am Einstein Center Digital Future. Außerdem Annette Maier, die seit 2018 bei Google Cloud das Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortet. Claudia Peus, geschäftsführende Präsidentin der TU München für Talentmanagement und Diversity und Professorin für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement an der TUM School of Management. Und Julia Sperling-Magro, Ärztin, Neurowissenschaftlerin und Partnerin bei McKinsey & Company, die zudem die Koordination der Initiative Chefsache leitet. Das Netzwerk setzt sich für die Förderung eines ausgewogenen Geschlechterverhältnisses in Führungspositionen ein.

Die spannendsten Statements des Panels gibt’s hier im Zusammenschnitt.

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