ZEIT für X

Kampf gegen resistente Bakterien

01. April 2022

Der Podcast ZEIT für Forschung widmet sich in dieser Folge einem Gesundheitsthema, das Angst macht: resistente Keime. Doch es gibt Hoffnung auf gute Lösungen.

von Joachim Schüring, Studio ZX

Antibiotika gehören zu den segens­reichsten Erfindungen in der Medizin. Doch der übermäßige Verbrauch führt dazu, dass sich gefährliche Bakterien rasch an die Wirkstoffe gewöhnen und Resistenzen ausbilden. Die Folge: Medikamente werden wirkungslos. Mehr als 1,2 Millionen Menschen weltweit starben 2019 unmittelbar an einer Infektion mit einem anti­biotika­resistenten Erreger, berichtet eine inter­nationale Gruppe von Expert:innen im Fachmagazin The Lancet.

Zugleich verlieren immer mehr Pharma­unternehmen das Interesse an der Entwicklung neuer Medikamente. Einer der Gründe dafür: Die Resistenzen bilden sich immer schneller. Jedes neue Antibiotikum verliert also immer rascher an Wirksamkeit. Das Geschäft lohnt sich nicht mehr.

Was tun? Darüber spricht Wissenschafts­journalist Joachim Schüring in dieser Folge des Podcasts mit dem Biochemiker Robert Macsics von der Technischen Universität München (TUM). Er beschäftigte sich mit der Entwicklung eines neuartigen Antibiotikums, das er mit seinem eigens gegründeten Unternehmen zur Marktreife bringen will.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von Podigee zu laden.

Inhalt laden

Wenn Sie keine Folge des Podcasts verpassen möchten, können Sie ZEIT für Forschung abonnieren, und zwar auf Spotify, Apple Podcasts oder Google Podcasts. Dann erhalten Sie immer eine Benachrichtigung, wenn es neue Folgen gibt.

Robert Macsics
© Peter Badge

Robert Macsics forscht an der TUM an einem Antibiotikum gegen multi­resistente Bakterien. Der promovierte Chemiker und Mitbegründer von smartbax erhielt 2021 den KlarText-Preis für Wissenschafts­kommunikation der Klaus Tschira Stiftung.