ZEIT für X
Kaldewei-Podiumsdiskussion

Plastikmüll - ist Zirkularität die Lösung?

06. Dezember 2022
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Ein Video von Studio ZX in Kooperation mit Kaldewei

Ein großer Teil des welt­weit verursachten Plastikmülls landet im Meer. Wie sich diese Umwelt­verschmutzung reduzieren lässt, darüber wurde beim ZEIT für Klima-Themenabend diskutiert.

von Anna-Lena Limpert, Studio ZX

Knapp 19 Millionen Tonnen Verpackungs­müll wurden laut Bundes­umwelt­amt 2019 in Deutschland verursacht. Das entspricht der Ladung von rund 700.000 Sattel­schleppern. Knapp 6 Millionen, also ungefähr ein Drittel der Menge, war Kunst­stoff­müll. Dieser ist eine enorme Belastung für unsere Umwelt, denn ein großer Teil davon landet im Meer. Wie groß dieser Anteil ist, können Expert:innen nur schätzen: Ungefähr 5 bis 13 Millionen Tonnen sind es jedes Jahr welt­weit. Das entspricht ungefähr einer Last­wagen­ladung pro Minute. Wie dieses Problem gelöst werden kann, darüber diskutierten am 5. Dezember Franz Kaldewei, CEO von KALDEWEI, Dunja Kreiser, Bundes­tags­abgeordnete der SPD und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Natur­schutz, nukleare Sicherheit und Verbraucher­schutz, sowie Christoph Heinrich, Geschäfts­führender Vorstand von WWF Deutschland.

Franz Kaldewei hat Bedenken, wenn es um politische Verbote geht. Der Unternehmer findet es viel wichtiger, Konsument:innen ausreichend darüber aufzuklären, was in bestimmten Produkten enthalten ist. Zum Beispiel durch sogenannte Umwelt­produkt­deklarationen. Aber er fragt auch, ob die Vielzahl der Kunst­stoff­produkte wirklich nötig sei: „Gewisse Produkte müssen gar nicht mehr sein“.

Wie vermeidet der Badausstatter KALDEWEI selbst Plastik, und wie können auch andere Unternehmen und Privat­personen aktiv werden? Können wir mithilfe einer Kreis­lauf­wirtschaft die durch Plastik entstehende Umwelt­verschmutzung reduzieren, und wie setzen wir sie um? Die Antworten und Ideen der Panel-Teilnehmer:innen sehen Sie im Mitschnitt.

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