ZEIT für X
Karl Lauterbach

Von der Pandemie- zur Klima­bekämpfung

24. Mai 2022

Es scheint, als könne sich die Politik immer nur mit einer Krise zur selben Zeit beschäftigen. Wie hängen die gegen­wärtigen Heraus­forderungen mit­einander zusammen, Herr Lauterbach?

von Luca Pot d’Or, Studio ZX

„Der Ukrainekrieg ist aus vielerlei Hinsicht eine Katastrophe“, mahnt Gesundheits­minister Dr. Karl Lauterbach zu Beginn des ZEIT für Forschung-Gesprächs zum Thema „Wissenschaft und Politik – eine schwierige Beziehung?“ mit dem geschäfts­führenden Redakteur und Ressort­leiter Wissen bei der ZEIT, Andreas Sentker. Eine Katastrophe deshalb, so Lauterbach, weil durch die gesellschaftliche, mediale und politische Präsenz, die der Krieg dieser Tage zu Recht hat, andere wichtige Themen wie die Corona­pandemie oder der Klima­wandel in den Hinter­grund gerieten.

Und dennoch laufe der politische Betrieb ungehindert weiter, meint Lauterbach und gibt Einblicke in die Vorbereitung mit neuen Impf­stoffen auf die nächste potenzielle Corona­welle im Herbst. Die Beziehung zwischen Politik und Wissenschaft sei allerdings auch für ihn, den promovierten Mediziner, nicht immer einfach. Während es den Anschein mache, als könne die Politik immer nur eine Krise zur selben Zeit angehen, weiß die Wissenschaft, dass etwa die Corona­pandemie und der Klima­wandel eng miteinander verwoben sind.

Was wir aus der Coronakrise für die Bekämpfung des Klima­wandels lernen können, welche Rolle der Fleisch­konsum in diesem Zusammen­hang spielt und wie sich die Wissenschaft noch besser in die Politik einbringen kann – der Mitschnitt des Gesprächs im Museum für Naturkunde Berlin vom 18. Mai 2022 fasst die Highlights zusammen.

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