ZEIT für X
Foto von zwei Frauen auf einer Gemüseplantage

Braucht die Landwirtschaft der Zukunft Gentechnik?

01. April 2022

Die Klimakrise ist eine Katastrophe, die alle Lebens­bereiche umfasst – so auch die Ernährung und eben die Landwirtschaft.

von Kristina Kara, Studio ZX

Eckhart von Hirschhausen, Arzt, Autor und Moderator, und Matthias Berninger aus der Abteilung Öffentlichkeits­arbeit der Bayer AG debattieren darüber, wie wir den Planeten in Zukunft ernähren können.

Weltweites Bevölkerungswachstum und der damit verbundene steigende Bedarf an Nahrungs­mitteln fordern die globale Land­wirtschaft heraus. Wie kann Gentechnik hier helfen? Während Länder wie die USA und China offener gegenüber neuen Technologien sind, bleibt die EU zurückhaltend. Matthias Berninger vertritt die Bayer AG, ein Unternehmen, dessen Palette Produkte aus Gentechnik umfasst. Er würde sich mehr Vertrauen in die Wissenschaft wünschen und ist der Überzeugung, dass mithilfe der Gentechnik der Hunger bekämpft werden kann. Eckhart von Hirschhausen betrachtet die Technologien kritischer. Er argumentiert, dass die Nebenwirkungen dieser Verfahren zu riskant seien. Für Hirschhausen ist eine pflanzliche Ernährung das beste Mittel, um den Hunger und die Klimakrise zu bekämpfen.

Wie gelingt der Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft? Berninger und Hirschhausen haben im Rahmen eines Panels der ZEIT für Klima-Veranstaltung im September 2021 gemeinsam mit Margret Engelhard, Leiterin „Bewertung gentechnisch veränderter Organismen/Gentechnikgesetz“ im Bundesamt für Naturschutz, und Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft e.V., diskutiert.

Hier sehen Sie die wichtigsten Momente der Diskussion:

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